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Medienberichte

Die Zukunft der Altersvorsorge aus der Sicht von Alt und Jung (SSR)

18. Januar 2021
Inge Schädler führt zwei Interviews: einerseits mit der SP-Nationalrätin Yvonne Feri, Jahrgang 1966, Aargau, andererseits mit dem jüngsten Nationalrat, Andri Silberschmidt, Jahrgang 1994, Zürich. ...

Die Zukunft der Altersvorsorge aus der Sicht von Alt und Jung (SSR)

18. Januar 2021

Inge Schädler führt zwei Interviews: einerseits mit der SP-Nationalrätin Yvonne Feri, Jahrgang 1966, Aargau, andererseits mit dem jüngsten Nationalrat, Andri Silberschmidt, Jahrgang 1994, Zürich.

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TOP TALK: Politischer Ausblick mit Diana Gutjahr und Andri Silberschmidt (TOP ONLINE)

18. Januar 2021
Es scheint als gäbe es nur noch ein Thema: Corona! Doch das politische Zahnrad dreht weiter und die nächste Volksabstimmung steht vor der Tür. Wir wagen einen politischen Ausblick mit den Nationalräten Diana Gutjahr und Andri Silberschmidt. Seit bald einem Jahr scheinen alle politischen Anliegen von Corona verdrängt worden zu sein. ...

TOP TALK: Politischer Ausblick mit Diana Gutjahr und Andri Silberschmidt (TOP ONLINE)

18. Januar 2021

Es scheint als gäbe es nur noch ein Thema: Corona! Doch das politische Zahnrad dreht weiter und die nächste Volksabstimmung steht vor der Tür. Wir wagen einen politischen Ausblick mit den Nationalräten Diana Gutjahr und Andri Silberschmidt.

Seit bald einem Jahr scheinen alle politischen Anliegen von Corona verdrängt worden zu sein. Doch was ist aus der Klimapolitik geworden? Über was stimmen wir am 7. März eigentlich ab und wie steht es um die politische Glaubwürdigkeit in der Schweiz?

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Ein Jahr mit dem «L» – Junglenker sind genervt (20 Minuten)

12. Januar 2021
Wer noch nicht 20 Jahre alt ist, darf künftig erst nach 12-monatiger Lernphase an die Autoprüfung. Das frustriert Junglenker. von Pascal Michel […] Auch FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt (26) beurteilt das «Warteregime» von 12 Monaten kritisch. «Fähige Autolenker, die volljährig sind, sollen nicht unnötigerweise auf der Wartebank Platz nehmen.» Es gebe auch bei ...

Ein Jahr mit dem «L» – Junglenker sind genervt (20 Minuten)

12. Januar 2021

Wer noch nicht 20 Jahre alt ist, darf künftig erst nach 12-monatiger Lernphase an die Autoprüfung. Das frustriert Junglenker.

von Pascal Michel

[…]

Auch FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt (26) beurteilt das «Warteregime» von 12 Monaten kritisch. «Fähige Autolenker, die volljährig sind, sollen nicht unnötigerweise auf der Wartebank Platz nehmen.» Es gebe auch bei Jungen aus beruflichen oder schulischen Gründen dringende Gründe, wieso man auf ein Auto angewiesen sei. 

Er will jedoch zuerst die Erkenntnisse aus dem neuen System abwarten, bevor man es schon wieder ändert. Er hebt aber auch die positiven Aspekte der Revision hervor: So muss nur noch ein statt zwei Wiederholungskurse (WAB) absolviert werden.

[…]

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tio



Perspektiven für die Generation Covid schaffen (Tages Anzeiger)

10. Januar 2021
Schon jetzt muss die Politik Reformen anpacken, damit die Jungen in der Schweiz trotz Corona eine Zukunftsperspektive haben. Gastkommentar zur Pandemiepolitik von Andri Silberschmidt Im Schatten der Covid-19-Pandemie haben sich die Zukunftsaussichten der Generation der Jungen und Jüngsten in der Schweiz massiv verschlechtert: Die Politik muss im neuen Jahr alles daran setzen, ...

Perspektiven für die Generation Covid schaffen (Tages Anzeiger)

10. Januar 2021

Schon jetzt muss die Politik Reformen anpacken, damit die Jungen in der Schweiz trotz Corona eine Zukunftsperspektive haben.

Gastkommentar zur Pandemiepolitik von Andri Silberschmidt

Im Schatten der Covid-19-Pandemie haben sich die Zukunftsaussichten der Generation der Jungen und Jüngsten in der Schweiz massiv verschlechtert: Die Politik muss im neuen Jahr alles daran setzen, um dies zu ändern. Die junge Generation hat es verdient, trotz Corona ohne enorme Lasten aufwachsen zu können. Sie soll ihrem Tatendrang freien Lauf lassen können.

Über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler gehen davon aus, dass sie während des schulischen Lockdown im Corona-Jahr 2020 Lernfortschritte eingebüsst haben.Die internationale Mobilität der Studierenden von Schweizer Universitäten ist um die Hälfte zurückgegangen.

Nicht nur das: Die Gesamtzahl der Stelleninserate auf dem Jobportal der Universität Zürich ging im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent zurück. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist für junge Menschen – ob mit oder ohne Studium – pandemiebedingt schwieriger geworden.

Insgesamt hat die psychische Gesundheit der jungen Generation massiv gelitten. Laut der Uni Basel leiden 29 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in der zweiten Welle der Pandemie an schwerer Depression. Zum Vergleich: Bei den 55- bis 64-Jährigen sind es 13 Prozent und bei den Pensionierten nur 6 Prozent. Der «Tages-Anzeiger» berichtete, dass der Zulauf Jugendlicher zu den psychiatrischen Anlaufstellen massiv zugenommen hat.

Gleichzeitig werden die Schulden des Bundes im Jahr 2020 um 20 Milliarden Franken zunehmen, 2021 um 6 Milliarden. Das bedeutet, dass es etwa zwanzig Jahre dauern wird, um die Staatsverschuldung wieder auf den Stand von Ende 2019 zu drücken.

Die Fakten zeigen: Wenn die Politik nichts unternimmt, läuft die Schweizer Jugend von heute Gefahr, eine verlorene Generation zu werden. Sie wird eine grosse Schuldenlast zu tragen haben, gleichzeitig aber auf dem Arbeitsmarkt geringere Chancen haben.

Darum muss der Fokus der Politik im Jahr 2021 voll und ganz auf jugend- und enkeltauglichen politischen Lösungen liegen. Ich sehe drei Kernthemen:

  1. Bildung und Arbeitsmarkt stärken. Wir müssen die Durchlässigkeit des Bildungssystems ausbauen. Ausgaben für die praxisorientierte Weiterbildung sollen, weit über die Jugendjahre hinaus, steuerabzugsfähig werden. Hürden beim Einstieg in den Arbeitsmarkt müssen beseitigt sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von Bürokratie und Steuern entlastet werden. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen durch die Einführung der Individualbesteuerung, die Deregulierung des Arbeitsrechts und Förderung der Selbstständigkeit für die Zukunft des Arbeitsmarkts fit gemacht werden.
  2. Überfällige Reformen anpacken. Die Politik hat längst fällige Reformen bisher vor sich hergeschoben. Das betrifft vor allem die Sozialwerke, die AHV und das Pensionskassensystem. Sie weisen ungewollte Umverteilungen zulasten der arbeitenden Bevölkerung auf. Das Parlament muss sich im Jahr 2021 zusammenraufen und endlich seine Hausaufgaben erledigen, um die junge Bevölkerung von ungedeckten Finanzierungsversprechen zu befreien. Ein weiterer Befreiungsschlag ist in der Digitalisierung angesagt. Wir müssen dafür sorgen, dass wir in Europa bei der Automatisierung und Digitalisierung an die Spitze kommen. Nur so bleibt unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig.
  3. Bewährtes bewahren. Dank der Schuldenbremse war die Schweiz in der Krise finanzpolitisch handlungsfähig. Schnell sprachen Bund und Kantone Unterstützungsgelder. Damit dies auch in zukünftigen Krisen möglich sein wird, müssen wir am Prinzip der Schuldenbremse festhalten und die aufgehäuften Schulden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt abbauen.

Die Zeit einer kurzfristigen Politik, deren Horizont über die nächsten Wahlen nicht hinausgeht, muss ein Ende haben. Es ist Zeit für ein neues politisches Handeln, das die Nachhaltigkeit in allen Facetten im Fokus hat.

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Bundesrat will Unternehmen besser unterstützen (Tele Züri)

9. Januar 2021
Jeder Gastrobetrieb soll als Härtefall gelten. Mit solchen und noch weiteren Mitteln will der Bundesrat Unternehmen, die vom Shutdown betroffen sind, unterstützen. Für viele Beizer kommt diese Hilfe aber zu spät. Einige wollen lieber ihre Lokale öffnen, statt weiter abzuwarten. ...

Bundesrat will Unternehmen besser unterstützen (Tele Züri)

9. Januar 2021

Jeder Gastrobetrieb soll als Härtefall gelten. Mit solchen und noch weiteren Mitteln will der Bundesrat Unternehmen, die vom Shutdown betroffen sind, unterstützen. Für viele Beizer kommt diese Hilfe aber zu spät. Einige wollen lieber ihre Lokale öffnen, statt weiter abzuwarten.

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«Im Vergleich zu früher sind die Diskussionen heute Zuckerwasser» (Blick)

5. Januar 2021
Generationengespräch Als Andri Silberschmidt (26, FDP) zur Welt kommt, sitzt Paul Rechsteiner (68, SP) schon acht Jahre im Nationalrat. Im BLICK kreuzen der jüngste und der amtsälteste Parlamentarier die Klingen. ...

«Im Vergleich zu früher sind die Diskussionen heute Zuckerwasser» (Blick)

5. Januar 2021

Generationengespräch Als Andri Silberschmidt (26, FDP) zur Welt kommt, sitzt Paul Rechsteiner (68, SP) schon acht Jahre im Nationalrat. Im BLICK kreuzen der jüngste und der amtsälteste Parlamentarier die Klingen.

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Komplizierte zwei Jährchen (und das Generationentandem)

20. Dezember 2020
Die einen sehen in der Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 Jahre eine Stärkung der Demokratie und die anderen ein rechtliches Durcheinander. Stephanie Gartenmann (18), Philippe Kramer (20), Andri Silberschmidt (26), Nadine Masshardt (36) und Albert Rösti (53) haben eine klare Meinung dazu. von & Der Anteil der Jungen ...

Komplizierte zwei Jährchen (und das Generationentandem)

20. Dezember 2020

Die einen sehen in der Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 Jahre eine Stärkung der Demokratie und die anderen ein rechtliches Durcheinander. Stephanie Gartenmann (18), Philippe Kramer (20), Andri Silberschmidt (26), Nadine Masshardt (36) und Albert Rösti (53) haben eine klare Meinung dazu.

von Darleen Pfister & Helmut Segner

Der Anteil der Jungen an der Wählerschaft in der Schweiz nimmt stetig ab. Stellten junge Leute früher die stärksten Jahrgänge in der Bevölkerung, ist die Alterspyramide heute auf den Kopf gestellt: Laut Bundesamt für Statistik hat sich der Anteil der Personen unter 20 Jahren in den letzten 199 Jahren halbiert,  während derjenige der älteren Menschen (über 65 Jahre) sich verdreifacht hat. Die politischen Weichenstellungen für die Zukunft werden heute von jener Generation dominiert, die die Zukunft nicht mehr erleben muss. Wäre es angesichts dieser Entwicklung nicht an der Zeit, das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre vorzuverlegen, um den Jungen wieder etwas mehr Gewicht zu geben?

Die Meinungen dazu sind geteilt. Wir haben bei BefürworterInnen und GegnerInnen des Stimmrechtsalters 16 zu den Pro- und Kontra-Argumenten nachgefragt: 

BefürworterInnen

Was ist Ihr wichtigstes Argument für das Stimmrechtsalter ab 16 Jahren?

Nadine Masshardt, SP-Nationalrätin: Die Auswirkungen der heutigen Entscheide werden die jungen Menschen besonders lange betreffen. Deshalb sollten sie auch früher mitbestimmen dürfen. Zudem würde die politische Bildung verbessert: Die Lücke zwischen der Theorie in der Schule und der Praxis an der Urne würde geschlossen. Weiter wäre die Einbindung von zwei zusätzlichen Jahrgängen ein kleiner Beitrag für mehr Generationensolidarität, da die ältere Generation aufgrund der demografischen Entwicklung einen immer grösseren Anteil der Stimmbevölkerung ausmachen wird. Mit dem Stimmrechtsalter 16 könnten wir nur gewinnen. Die interessierten jungen Menschen würden wir so frühzeitig in unser politisches System integrieren, sie somit ernst nehmen und ihnen die Gelegenheit geben, ihre Gegenwart und Zukunft mitzubestimmen.

Philippe Kramer, Stimmrecht-16-Aktivist: Das beste Argument ist ein Gespräch mit einem 16- Jährigen! Und entwicklungspsychologische Studien. Denn beides könnte Ihnen bestätigen, dass 16-Jährige heute in der Lage sind zu wählen. […

Wie sollen 16-Jährige Abstimmungen beurteilen können, wenn ihnen die Erfahrung, z.B. im Finanzwesen, fehlt? Sind 16-Jährige Ihrer Meinung nach politisch ausreichend informiert?

Kramer: Ich sehe keinen Grund, warum sich 16-Jährige nicht genauso informieren können wie 55-Jährige. Es ist z.B. eine winzige Minderheit, die schon Monate vor einer «USR III»-Abstimmung ein grundlegendes Verständnis von der Vorlage hat. Die grosse Mehrheit muss sich auch zuerst einlesen. Und sich informieren, da bin ich überzeugt, können 16-Jährige genauso.

Masshardt (Auszug): […] Politisches Interesse ist keine Frage des Alters. […]

Denken Sie, dass Jugendliche überhaupt das Stimmrecht wollen und es sich zutrauen? Es gibt Umfragen, die zeigen, dass eine Mehrheit der Minderjährigen das Stimmrecht gar nicht will.

Kramer: Wir stehen hier erst am Anfang. Dieses Thema wurde bisher noch nicht breit diskutiert. In Österreich sieht man, dass Stimmrechtsalter 16 funktioniert, und ich glaube nicht, dass die jungen Menschen dieses Recht wieder abgeben möchten. Ich hoffe, dass, nachdem die Diskussion lanciert ist, mehr Jugendlichen bewusst wird, dass ihnen hier ein Recht verwehrt wird, das ihnen eigentlich zusteht. […]

Erfahrungen aus Österreich, wo das Stimmrecht ab 16 Jahren schon gilt, zeigen, dass die Jugendlichen nicht viel anders wählen als die Leute über 18 Jahren – was bringt es also?

Kramer: Es geht nicht um eine Veränderung des Wahlresultates, sondern um den Grundsatz der Demokratie: Jeder, der mitbestimmen kann, soll mitbestimmen dürfen! Gleichzeitig ist Stimmrechtsalter 16 auch die Chance, Jugendliche besser in die Demokratie einzubinden und früher zu politisieren. […]

Da 16-Jährige bereits eine Reihe von Verantwortlichkeiten haben, beispielsweise sind sie strafmündig, sollten sie dann nicht auch «wahlmündig» sein?

Kramer: Ja! 16- und 17-Jährige müssen sich schon heute an die Gesetze halten. Auch muss man sich in diesem Alter für seinen Berufsweg entscheiden, darf ein Konto führen, Motorrad fahren und vieles mehr. Diese wichtigen Entscheidungen dürfen junge Menschen schon treffen, aber wenn es um die Zukunft der Schweiz geht, dann dürfen sie nicht mitbestimmen – obwohl sie die Entscheidungen von heute am längsten mittragen müssen! […]

Masshardt: Genau! Ein weiteres Beispiel wäre die Steuerpflicht. 16-Jährige müssen zudem – falls sie ein Einkommen haben – etwa im Kanton Bern Steuern zahlen. Sie sollten also auch mitbestimmen können, was mit dem Steuergeld passiert. Und nochmals: Entscheide von heute betreffen vor allem Jugendliche. Denn sie müssen am längsten damit leben. Sei es bei der AHV, in der Familienpolitik oder beim Klimawandel.

GegnerInnen

Was ist Ihr wichtigstes Argument gegen das Stimmrechtsalter ab 16 Jahren?

Stephanie Gartenmann, JSVP: Was bedeutet Stimm- und Wahlrecht? Stimmberechtigte können aktiv die Bundesverfassung mit einer Initiative beeinflussen. Mit einem Referendum kann ein Gesetz gestoppt werden. Mit dem Wahlrecht kann man das eigene Parlament wählen. Das ist ein grosses Privileg, das aber auch Verantwortung mit sich bringt. Wenn ich über etwas abstimme, muss ich auch die Verantwortung für diese Entscheidung mittragen können. Zum Beispiel: Wenn wir nächstens über Sonntagsarbeit abstimmen, 16-Jährige vom Gesetzgeber aber geschützt werden durch das Verbot von Sonntagsarbeit (Ausnahmen ausgenommen) und trotzdem über mehr oder weniger Sonntagsarbeit mitbestimmen dürfen, müssen sie die Konsequenz bei Annahme des Verbots nicht mittragen, da sie am Sonntag nicht einmal arbeiten dürfen. Das Stimmrechtsalter 16 würde also eine Trennung von Rechten und Pflichten bedeuten, die ich nicht als nachhaltig für die Gestaltung und Miteinbeziehung in die Politik empfinde.

16- und 17-Jährige fällen Berufswahlentscheide, übernehmen Verantwortung für ihren Lebensweg, füllen die Steuererklärung aus und sind in der Schule mit politischer Bildung konfrontiert. Wieso sollte ihnen trotz dieser Kompetenzen das Stimm- und Wahlrecht vorenthalten werden?

Andri Silberschmidt, FDP-Nationalrat: Selbst bei einer Herabsetzung des Stimmrechtsalters von 18 auf 16 Jahre wird eine Altersgrenze gezogen und damit eine Altersgruppe ausgeschlossen; die Diskussion könnte folglich ad infinitum weitergeführt werden. Deshalb muss die Politik eine Altersgrenze festlegen. Das Stimmrechtsalter 18 ist an die Mündigkeit gekoppelt, wird dem Ansatz von Rechten und Pflichten gleich, und wird regelmässig von den Kantonen bestätigt.

Albert Rösti, SVP-Nationalrat: Die Mündigkeit fängt nicht umsonst erst bei 18 Jahren an. Die Prägung während einer Lehre oder einer weiterführenden Schule und die dabei gemachten Erfahrungen sind zentral, um politische Entscheide fällen zu können. Nicht umsonst darf man auch erst ab 18 Jahren Auto fahren oder hochprozentigen Alkohol erwerben.

Was sagt das Alter über Interesse und Wissen an politischer Partizipation aus?

Gartenmann: Ich selbst habe als 14-Jährige in der Jugendsession mitgemacht und bin mit 15 einer Partei beigetreten. Politisch war und bin ich sehr interessiert und fühlte mich damals nicht unreif. Das Alter spielt für mich bei Wissen und Interesse keine Rolle. Informieren kann ich mich mit 16 und mit 90 Jahren genau gleich. Ich empfinde es einfach nicht als nachhaltig, wenn die politische Sensibilisierung in den Schulen fehlt. Ohne diese Aufklärung geht viel Potenzial von uns Jungen verloren. Die Zukunft gehört uns, und deswegen müssen wir auch mit politischem Wissen gerüstet sein und nicht mit einem tieferen Stimmrechtsalter. Es ist erwiesen, dass die erste Abstimmung häufig darüber bestimmt, ob man zukünftig wählen und abstimmen geht. Fehlt das Wissen darüber, kann es sein, dass viele Jugendliche nicht wählen gehen, und dann ist das Problem mit der tiefen Stimmbeteiligung von uns Jungen nicht gelöst. Dabei wäre es wichtig, dass gerade wir abstimmen gehen.

Ein häufiges Gegenargument zum Stimm- und Wahlrechtsalter ab 16 ist, dass Jugendliche politisch nicht ausreichend informiert sind. Aber das trifft auch für viele Leute über 18 Jahren zu. Warum dürfen die dann trotzdem wählen, was macht den Unterschied?

Silberschmidt: Dieses Argument weise ich entschieden zurück. Gerade die heutigen politischen Debatten um den Klimawandel, aber auch um die Altersvorsorge zeigen, dass Jugendliche durchaus sehr gut informiert sind. Entscheidend ist einzig die politisch festgesetzte Altersgrenze, welche aus den bereits erläuterten Gründen bei 18 Jahren belassen werden soll.

Gartenmann: […] Wenn man das Stimmrechtsalter 16 senken will, muss man sich überlegen, die Volljährigkeit auf 16 Jahre anzusetzen. Es wäre am fairsten für die ganze Gesellschaft, weil Rechte und Pflichten zusammengehören. Denn ohne Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenzen mitzutragen, macht es für das Stimmrechtsalter 16 keinen Sinn.

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Le Conseil national favorable à un déficit nul de l’AVS en 2050 (24 heures)

20. Dezember 2020
La chambre basse a tacitement adopté jeudi une motion proposant que le premier pilier atteigne un déficit nul d’ici trente ans. Le texte passe au Conseil des États. À l’instar des objectifs fixés dans le domaine du climat, l’AVS devrait aussi viser un objectif durable. Le premier pilier devrait atteindre un ...

Le Conseil national favorable à un déficit nul de l’AVS en 2050 (24 heures)

20. Dezember 2020

La chambre basse a tacitement adopté jeudi une motion proposant que le premier pilier atteigne un déficit nul d’ici trente ans. Le texte passe au Conseil des États.

À l’instar des objectifs fixés dans le domaine du climat, l’AVS devrait aussi viser un objectif durable. Le premier pilier devrait atteindre un déficit nul en 2050. Le National a tacitement adopté jeudi une motion en ce sens d’Andri Silberschmidt (PLR/ZH).

Le déficit cumulé de l’AVS atteindra plus de 260 milliards de francs d’ici à 2050. Une partie sera couverte par le relèvement des contributions salariales grâce à la Réforme fiscale et financement de l’AVS (RFFA). Une autre sera financée par le relèvement de la TVA et l’harmonisation de l’âge de la retraite homme-femme prévus dans le projet de réforme AVS21.

Mais l’AVS continuera d’accuser un déficit cumulé considérable, selon l’élu PLR. Et l’arrivée à la retraite des baby-boomers n’améliorera pas la situation. Or la loi sur l’AVS stipule que le Fonds de compensation de l’AVS ne doit pas en principe tomber au-dessous du montant des dépenses annuelles.

Pour le Zurichois, il importe donc de poser le principe d’une résorption totale du déficit de répartition à l’horizon 2050 et d’un niveau du fonds au moins équivalent aux dépenses de l’AVS pendant une année.

Le texte passe au Conseil des États.

Accord du Conseil fédéral

Le Conseil fédéral s’est montré d’accord avec la motion. Son projet de réforme AVS21 vise à garantir l’équilibre financier de l’AVS jusqu’en 2030, à maintenir le niveau du fonds à 98% la même année et à conserver le niveau des prestations de la prévoyance vieillesse.

Il rappelle que tous les projets de révision de l’AVS et du 2e pilier présentés au cours des 20 années ont échoué. Aux yeux du Conseil fédéral, il est prioritaire de trouver un compromis susceptible de rallier une majorité sur les mesures nécessaires pour stabiliser l’AVS et garantir les rentes.

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Silberschmidt: «Kleinspender sollen nicht moralisiert werden» (SRF Tagesschau am Vorabend)

18. Dezember 2020
Wer finanziert Abstimmungs- und Wahlkämpfe? Ein Komitee aus Mitte und Linksparteien will mit der Transparenzinitiative dafür sorgen, dass Geld-spenden ab 10’000 Franken offengelegt werden müssen. Das Parlament ringt derzeit um einen Gegenvorschlag. Der Ständerat hat sich nun zum zweiten Mal dafür ausgesprochen, dass Grossspenden offengelegt werden müssen. Dagegen gewehrt hat sich ...

Silberschmidt: «Kleinspender sollen nicht moralisiert werden» (SRF Tagesschau am Vorabend)

18. Dezember 2020

Wer finanziert Abstimmungs- und Wahlkämpfe? Ein Komitee aus Mitte und Linksparteien will mit der Transparenzinitiative dafür sorgen, dass Geld-spenden ab 10’000 Franken offengelegt werden müssen. Das Parlament ringt derzeit um einen Gegenvorschlag.

Der Ständerat hat sich nun zum zweiten Mal dafür ausgesprochen, dass Grossspenden offengelegt werden müssen. Dagegen gewehrt hat sich bisher die bürgerliche Mehrheit des Nationalrats. Warum sich das bald ändern könnte, erklärt FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt.

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