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Die Zürcher FDP setzt im Nationalratswahlkampf auf Arbeitszeugnis und Fussballtrikot statt auf Knalleffekt (NZZ)

Silberschmidts «Zukunftsagenda»

Während die bisherigen FDP-Nationalräte ihren Wahlkampf auf eher konventionelle Art in Angriff genommen haben, geht ihr wohl gefährlichster parteiinterner Herausforderer andere Wege. Andri Silberschmidt, Präsident der Schweizer Jungfreisinnigen und die Nummer 10 auf der FDP-Liste, hat eine «Zukunftsagenda» formuliert: Es geht darin um Nachhaltigkeit im Umweltbereich, aber auch bei den Staatsfinanzen oder bei den Kosten des Gesundheitswesens sowie um Herausforderungen wie Digitalisierung oder Robotik.

Silberschmidt fährt eine grosse Social-Media-Kampagne und wartet zudem mit einem Gag auf: Er hat sich zum Ziel gesetzt, jeden tausendsten Zürcher für ein Komitee zu gewinnen, total 941 Personen. Bis jetzt hat er deren 314 in seinem Komitee. Zudem sucht Silberschmidt in jeder Gemeinde im Kanton Zürich einen «Lokalhelden», also einen Unterstützer, der vor Ort mobilisieren soll. Die Idee erinnert ein wenig an jene von SVP-Nationalrat Roger Köppel, der bekanntlich in jeder Zürcher Gemeinde einen Vortrag hält.

https://www.nzz.ch/zuerich/die-zuercher-fdp-setzt-im-nationalratswahlkampf-auf-arbeitszeugnis-und-fussballtrikot-statt-auf-knalleffekt-ld.1488284