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SP und Unia wollen Rentenalter 65 für Frauen mit Referendum bekämpfen

Das Parlament hat beschlossen, dass Frauen statt mit 64 Jahren künftig erst mit 65 Jahren pensioniert werden. Linke Politiker und Gewerkschaften wehren sich dagegen.

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Grosse Unterstützung erhält das erhöhte Rentenalter von bürgerlicher Seite. «Die AHV weist eine grosse Finanzierungslücke auf», sagt FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt. In der Kasse fehlten 200 Milliarden Franken, was dem Dreifachen der Corona-Ausgaben entspreche. Die Frauen kämen dabei nicht zu kurz. «Sie profitieren klar vom System, weil sie mehr Rente erhalten, als sie einzahlen.»

Der FDP-Nationalrat sieht im erhöhten Rentenalter auch einen wichtigen Schritt für die Gleichstellung von Mann und Frau. «Jetzt ist die Wirtschaft in der Pflicht, die Lohnungleichheit zu beheben.» Werde hingegen auf dem Rentenalter 64 beharrt, verfestigten sich die bisherigen Unterschiede. «Wenn Männer bis 65 Jahre arbeiten, sollte dies im Sinne der Gleichstellung auch für Frauen gelten.»

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