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Generation Z im Unternehmertum (Now Cummunicates.)

«So basic, aber trotzdem anders» titelte einer unserer letzten Blogbeiträge. Die Generation Z in der Speed-Analyse und portraitiert als Konsument. Doch wie verhält es sich wenn der Konsument plötzlich zum Unternehmer wird? Wir fragen Andri, jüngster Nationalrat und erfolgreicher Unternehmer, wie es ist von Z für Z zu kommunizieren.

Andri, mit 26 Jahren bist du der jüngste Nationalrat unter der Bundeshauskuppel. Du und auch die anderen jungen Parlamentsmitglieder stehen für eine ganz neue Generation von Politik. Was denkst du, wo zeigt sich dieser Unterschied am deutlichsten?
Einerseits sind wir in einer anderen Zeit als unsere Eltern und Grosseltern gross geworden, was uns entsprechend anders geprägt hat. Andererseits sind die Beziehungen zu den meisten jungen Politikern unbelastet und die Zusammenarbeit zueinander damit einfacher. Dies zeigt sich zum Beispiel an einem Vorstoss meiner PolitWG KollegInnen Mike Egger (SVP), Franziska Ryser (Grüne) und mir zur Förderung von Lehrstellen.

Neben der Politik bist du auch aktiver Unternehmer. Dein Herzensprojekt, Kaisin ist ein ziemlicher Renner in Zürich und startet bereits mit ersten Ablegern ausserhalb z.B. in Basel😊. Auch hier spürt man ein ganz neues unternehmerisches Denken. Für euch sind Werte und Überzeugungen der Antrieb. In welchen Bereichen zeigen sich diese Werte am stärksten?
Wir wollen gesundes und frisches Essen anbieten, das der Konsumentin zu mehr Leistungsfähigkeit verhilft. Dies in Kombination mit einem frischen, neuen Auftritt und möglichst nahe und effizient am Kunden zubereitet. Ich hoffe, dies spürt unsere Kundschaft beim Eintritt in unsere Stores und insbesondere im Umgang mit unseren Mitarbeitenden.

In dieses Denken passt auch, dass man Fehler machen und daraus lernen darf. Welche Fehler sind euch passiert?
Wir machen täglich Fehler, aber da wir diese nicht bestrafen, schreiben wir sie auch nicht auf, sondern konzentrieren uns auf die Lerneffekte. Gerade in der Logistik konnten wir in den letzten Monaten viel dazulernen. Das Wachstum von einer Unternehmung nur in Zürich in drei neue Schweizer Städte (Zug, Bern und Basel) bringt neue Herausforderungen mit sich.

Mit Kaisin sprecht ihr neben den LOHAS auch bewusst junge Trendsetter an. Dabei setzt ihr u.a. auf eure aktiven Social Media Channels. Genügt dieses Engagement für ein erfolgreiches Marketing?
Wenn ein neuer Store eröffnet wird, arbeiten wir primär mit herkömmlichen Massnahmen wie Flyermarketing oder einer Opening Party. Aber natürlich sind wir insbesondere auf Instagram aktiv und gehen Kooperationen mit Partnern ein, die ähnliche Werte mit uns teilen. Jedoch bezahlen wir normalerweise nie dafür, sondern schauen, dass es für alle Seiten, also den Partnern wie auch den Kunden ein win-win-win ist.

Auf den Channels unterstreicht ihr eure Werte auf visuelle Art und setzt bewusst auf Authentizität und hohes Design. Sicherlich nicht nur weil ihr guten Stil habt …?
Unser Produkt soll nicht nur im Gaumen schmecken und ästhetisch aussehen, sondern auch im digitalen Bereich diesen Lebensstil repräsentieren. Das scheint uns nicht schlecht zu gelingen.

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